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Düsen

Warum müssen Düsen nach dem Einbau codiert werden?

Es gibt keine zwei gleichen Düsen. Selbst innerhalb derselben Teilenummer schwankt die Einspritzmenge so stark, dass die Motorsteuerung davon wissen muss.

Deshalb misst der Hersteller jede einzelne Düse im Werk und graviert einen Code darauf. Bei Bosch heißt er IMA. Bei Delphi und Denso spricht man von einem klassifikationskode eller C3I. Koden beskriver præcis den dyses afvigelse ved en række testpunkter.

Wofür die Motorsteuerung den Code nutzt

Das Steuergerät nutzt den Code, um die Öffnungszeit für jeden einzelnen Zylinder zu korrigieren. Zwei Düsen, die minimal unterschiedlich öffnen, bekommen unterschiedliche Ansteuersignale — damit alle vier Zylinder dasselbe liefern.

Baut man eine neue oder instandgesetzte Düse ein, ohne den neuen Code einzuschreiben, kompensiert das Steuergerät weiterhin nach den Werten der gamle dyses tal. Resultatet er:

Der letzte Punkt ist bemerkenswert. Ein Zylinder, der dauerhaft zu viel Kraftstoff bekommt, wird heißer als die übrigen — und so zerstört man mit der Zeit einen Kolben.

Die Adaption ist der nächste Schritt

Bei den meisten neueren Fahrzeugen reicht die Codierung allein nicht. Zusätzlich muss eine Adaption gefahren werden, bei der die Motorsteuerung über die ersten Betriebszyklen das reale Verhalten jeder Düse lernt und darauf feinabstimmt.

Ohne Codierung und Adaption ist die Arbeit nicht abgeschlossen — so gut die Düse selbst auch instand gesetzt wurde.

Kann man das selbst machen?

Es erfordert ein Diagnosegerät, das in die Motorsteuerung schreiben kann, und das können die wenigsten generischen OBD-Leser. Haben Sie Düsen bei uns instand setzen lassen und selbst eingebaut, kommen Sie gern vorbei und lassen Sie sie codieren.

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